Mein Bett
Mein absoluter Lieblingsort ist mein Zimmer,
genauer gesagt mein großes, weißes Bett. Nirgends bin ich lieber als dort unter einer kuscheligen Decke. Das ist mein Reich, hier fühle ich mich sicher
und geborgen.
Kennt ihr das Gefühl, morgens noch viel zu früh von
einem nervtötenden Ton aufgeweckt zu werden und euer größter Wunsch ist es, euch einfach nochmals auf die Seite zu drehen und in eurem warmen, heimeligen Bett weiterzuträumen? Mir ergeht es oft so, vor allem an kalten Wintertagen, wenn es draußen
noch stockdunkel ist.
In meinem Bett fühle ich mich pudelwohl, dac mir
dieser Ort absolut vertraut ist. Jeder Griff sitzt. Ich kann im Dunkeln nach
meinem kleinen Bettlämpchen greifen, ohne es zu verfehlen. Wenn ich morgens
meinen Arm nach rechts ausstrecke, erreiche ich mein iPhone, Nastücher, mein
aktuelles Buch oder die Fernbedienung für die Musikanlage. Ich weiß genau, was
mich erwartet. Alles ist vertraut, es gibt keine bösen Überraschungen, wie zum
Beispiel in einem Hotelbett, irgendwo an einem fremden Ort. Dort besteht die
Gefahr, schlaftrunken den Lichtschalter suchen zu müssen, im dunklen Zimmer
herumzuirren und schlimmstenfalls über einen unbekannten Gegenstand zu
stolpern. Bei mir zu Hause passiert es auch nicht, dass ich im Bett liege und
die Reinigungskräfte bereits an die Tür klopfen. Zudem gibt es auch keine „Latest-Breakfast-Time“
wie im Hotel. Unser Kühlschrank ist unverriegelt.
Ich erledige so ziemlich alles in oder auf meinem
Bett. Es beginnt schon morgens früh mit meinem Caffè Latte. Nichts ist schöner als meinen Tag mit diesem Getränk in der Hand zu starten. Liegend in meinem Bett, natürlich. Außerdem dient mir mein Bett als Zufluchtsort, wenn
ich mich zurückziehen will, mit meinen Freunden telefoniere, Musik höre, ein
Buch lese oder wie jetzt auf meinem Bett blogge.
In meinem Bett kann ich Energie tanken. Ich lege
mich abends hin, lasse den Tag passieren, meine Gedanken schweifen und versinke
anschließend in einen erholsamen Schlaf. Ein Höhepunkt ist jeweils Sonntagmorgens,
wenn ich vor der Tür ein leises Miauen vernehme, meiner Katze Mila Einlass
gewähre und sie sich leise schnurrend zu mir kuschelt.
Eigentlich ist ein Bett ursprünglich zum Schlafen
gedacht, aber ich habe es in einen multifunktionalen Ort umgewandelt.
Ja,
mein Bett ist wirklich mein Lieblingsort.
Hi Alibaba
AntwortenLöschenDas Bett ist auch einer meiner Lieblingsorte. Jedoch wollte ich nicht, dass man mich als Schlafmütze sieht! Deshalb habe ich es gelassen, das Bett in meinem Text zu erwähnen. ;)
Hallo Alibaba
AntwortenLöschenDer Blog hat mir wirklich gefallen.
Ich bin genau so vertraut mit meinem Bett wie du mit deinem. Mein Bett und ich verstehen uns blind. Auch mein Bett ist mittlerweile einen multifunktionaler Ort, ich mache alles in meinem Bett: Ich lese, ich mache Hausaufgaben, ich telefoniere, ich höre Musik aber ich liebe es auch, einfach im Bett zu liegen und nichts zu machen.
Ich glaube, dass das Bett nicht nur bei uns zwei einen so hohen Stellenwert hat und somit einer unser Lieblingsorte ist, sondern bei der Mehrheit in unserem Alter. Aber auch jüngere und ältere Menschen lieben ihr Bett.
Schönes Wochenende
Mister Bean
Salut Alibaba
AntwortenLöschenWährend ich deinen Blog gelesen habe, habe ich mich in deinem Text wiedererkannt! Heute ist bei mir zum Beispiel auch so ein Tag an dem ich etwa 5 Mal mein Bett verlassen habe. Das eigene Bett ist doch einfach der schönste Ort der Welt. Wenn man lange weg war ist doch auch das Erste an das man denkt das eigene Bett zuhause.
Liebe Grüsse von der Bettina
Salam aleykum Alibaba,
AntwortenLöschenBeim durchlesen deines Blogs musste ich dir auf der einen Seite vollkommen Recht geben, da es mir ähnlich geht, doch finde ich mich irgendwie fast wie in einem Faultierkäfig im Zürcher Zoo wieder. Natürlich hat jeder gerne eine Priese Schlaf oder ruht sich mal aus, doch bei deiner Beschreibung hat man fast das Gefühl du träumst den ganzen Tag vor dich hin und machst keinen Wank, wie ein Faultier eben. Ausserdem ist das ständige Liegen schlecht für deinen Rücken und für deinen Kreislauf, setz dich doch einfach mal hin wenn du liest, du bist nebenbei auch aufnahmefähiger so ;)
Ich hoffe ich trete dir nicht zu nahe mit diesem Kommentar und stelle deinen ganzen Lebensstil nicht auf den Kopf.
Noch einen schönen Abend Inshalla, der Nummer 1 Imbiss in der Stadt, Los Pollos Hermanos
Sali Alibaba,
AntwortenLöschenMein Bett zählt ebenfalls zu meinen Liebligsorten. Darum kann ich gut nachvollziehen wieso du über dein Bett schreibst. Ich würde mich ebenfalls am liebsten jeden Morgen einfach auf die Seite rollen und weiterschlafen, anstatt aufzustehen.
In einem Punkt unterscheidet sich dein Betterlebnis von meinem. Ich finde mich leider nicht so gut um mein Bett zurecht. Mein Nachttisch ist zum Beispiel einfach eine Ansammlung von Sachen, die ich beim Zubettgehen noch bei mir hatte, und zu faul wahr um nochmals aufzustehen um sie ordentlich wegzupacken.
Mein Bett benutze ich allerdings, nur zum Schlafen und Entspannen. Hausaufgaben zum Beispiel könnte ich nie im Bett erledigen, da ich früher oder später einfach eindösen würde. :D
Schlaf gut,
Meister Zopef
Hallihallo Alibaba
AntwortenLöschenSehr gelungener Text. Mein Bett ist auch mein absoluter Lieblingsort (habe auch einen Post darüber gemacht ;), aus vielen verschiedenen Gründen und die meisten hast du in deinem Text erwähnt.
Ich finde es super wie du das Bett zuhause mit dem Hotelbett vergleichst, egal wie bequem andere Betten sein können, das eigene ist doch immer das beste!
Den (fast) letzten Satz, dass du dein Bett multifunktional umgewandelt hast finde ich auch toll! (Habe ich auch gemacht, verbringe eigentlich die meiste Zeit im Bett wenn ich zuhasue bin, zum lernen, lesen, Filme schauen, Musik hören und und und...achja, ich blogge auch im Bett ;)
Fazit: Ein Toller Text, der mir aus der Seele spricht!
LG Hagrid!